Georg Hempel

"Fleetenkieker"

"Büschen Politik"

"De Orgeldreier"

"Kein Hüsung"

"Stratendriewer"

"Aschenputtel"

"Peter Ruchboort"

"Dat Düwelspeel"

P. Friedrichsen

"Springlebennig"

"Plünn un Knoken"

"Fastmokers"

"Schippanstricker"

"Am Hoben"

W. Draesner

"Tod im Wasser"

"Im Tode vereint"

"Der Tod und die Kinder"

Kara Walker

Titel unbekannt
Titel unbekannt
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Henri Matisse

P.O. Runge

Hund, den Mond anbellend
Hund, den Mond anbellend
Tulpe
Tulpe

J.W. von Goethe

Fritz von Stein

E. de Silhouette

Etienne de Silhouette
Etienne de Silhouette
Etienne de Silhouette
Etienne de Silhouette

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zuletzt aktualisiert:

13.07.2015

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Kara Walker

* 1969

Kara Walker ist die wohl die bekannteste unter den zeitgenössischen Künstlern, die heute das Genre des Scherenschnitts wiederbeleben und ihm zu neuem Ruhm verhelfen.

Entstanden im 18. Jahrhundert als äußerst populäre Form der Porträtkunst, erfreuten sich Schattenrisse größter Beliebtheit. Heute erlebt der Scherenschnitt in der Werbung und der zeitgenössischen Kunst sein Comeback. 

Im Stil der Romantik zeigt Walker äußerst agressive Inhalte, vulgär und oft gewalttätig.

Der Schattenriss zeigt eine Szene wie aus einem Märchenbuch: Vollmond. Unter einem Baum am Ufer eines Flusses beugt sich eine Schönheit ihrem vornehmen Verehrer entgegen, um ihn zu küssen. Romantik pur. Wären da nicht zwei zusätzliche Beine, dünn und nackt, die unter ihrem Reifrock hervorschauen. Wem gehören sie, und was tut deren Besitzer dort unter dem Rock? Soviel zum Thema Romantik. 

In der Mitte des Bildes zeigt sich ein junges, schwarzes Mädchen beim Fellatio mit einem weißen Jungen. 

Eine Frau hebt ihr Bein, zwei Kinder fallen auf den Boden. Als würde sie Babys ausscheiden. Über ihnen schwebt ein Mann am Himmel, getragen von ballonartig aufgeblasenen Genitalien.