Georg Hempel

"Fleetenkieker"

"Büschen Politik"

"De Orgeldreier"

"Kein Hüsung"

"Stratendriewer"

"Aschenputtel"

"Peter Ruchboort"

"Dat Düwelspeel"

P. Friedrichsen

"Springlebennig"

"Plünn un Knoken"

"Fastmokers"

"Schippanstricker"

"Am Hoben"

W. Draesner

"Tod im Wasser"

"Im Tode vereint"

"Der Tod und die Kinder"

Kara Walker

Titel unbekannt
Titel unbekannt
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Henri Matisse

P.O. Runge

Hund, den Mond anbellend
Hund, den Mond anbellend
Tulpe
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J.W. von Goethe

Fritz von Stein

E. de Silhouette

Etienne de Silhouette
Etienne de Silhouette
Etienne de Silhouette
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13.07.2015

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GEORG HEMPEL

* 28.09.1894; † 30.12.1969

Hempel als junger Soldat im Ersten Weltkrieg
Hempel als junger Soldat im Ersten Weltkrieg

Georg Hempel wurde 1894 in Hamburg-Altona geboren. Er war Soldat im Ersten Weltkrieg und begann in den Schützengräben und Unterständen mit dem Scherenschnitt.

Schnell wurde er so bekannt, dass 1921 Westermanns Monatshefte ausführlich über ihn berichteten.

Westermanns Monatshefte im Oktober 1921:

Letzte Ernte

"Ein Blatt aus dem Totentanz des Lebens ist die "Letzte Ernte": der Bauer und in seinen Fußstapfen, Freund Hein, ihm zugesellt wie ein in gleichem Schritt und Tritt gehender Kamerad, der es sanft machen wird mit dem Alten.

Wie jede Kunsttechnik, so hat auch die des Scherenschnittes im Lauf der Jahrhunderte - die älteste Silhouette, die wir kennen, stammt aus dem Jahre 1631 - mancherlei Wandlungen durchmachen müssen. Neuerungslustig und eroberungssüchtig, wie der Mensch ist, wollte er sich auf die Dauer nicht mit der Einfachheit und Bestimmtheit begnügen, die zum natürlichen Grundstil dieser Kunstübung gehört, und versuchte es auch hier mit allerlei Spielarten, um die Vorgänger zu übertrumpfen und dem Stoff und Verfahren neue, wie er meinte, feinere Reize abzugewinnen. So paarte sich mit der Schere die Zeichen- oder die Reißfeder, und das Papier musste sich erst verschiedene Färbungen, dann auch die Klebemanier, also das Über- und Nebeneinanderfügen
buntfarbiger Ausschnitte gefallen lassen. Kein Zweifel, dass durch diese "Propfungen" und "Impfungen" zuweilen höchst aparte und kokette Erscheinungen zutage gekommen sind; ob aber immer Veredelungen des ursprünglichen Stammes, darf man billigerweise bezweifeln. Jedenfalls ist nach all diesen künstlichen Überzüchtungen, in denen sich zumal die letzten Jahrzehnte nicht genug-tun konnten, der Rückschlag nicht ausgeblieben.

 

Schosterwarksteed
Da ist diese "Schusterwerkstatt".
Nun ja, eigentlich und ursprünglich mag das ja ein Schuster namens Knieriem oder Pechdraht in der Arnsiel- oder Dreierstraße sein, der sich da eben mit spitzem Finger einen Nagel aus der Dose langt, aber zugleich ist es das Schustertum ganz im allgemeinen: dies verträumte Hocken bei der Glaskugel, durch die das Licht scheint, während der Gimpel im Bauer und der gepflegte Blumenstock auf die wehleidig verkrümmten oder melancholisch dahängenden Stiefel herabsehen ...

Strenge Meister, wie Heinrich Wolff in Königsberg, sind aufgetreten, um dem Instrument der Schere, das der Romantiker Philipp Otto Runge als eine Verlängerung der Finger begrüßt hatte, ihr Erstgeburtsrecht auf diesem Felde zu wahren, und minder strenge Theoretiker forderten, unter Hinweis auf die Übung der klassischen Silhouettenzeit des 19. Jahrhunderts entschiedene Rückkehr zu der Linienführung, die allein dem echten unverfälschten Silhou-ettenstil entspräche.

 

Das submisseste Gesuch

 

 

 

"Das submisseste Gesuch": dieser vor dem hochmögenden Herrn Aktuarius demütig den Hut ziehende Supplikant in der öden, durch einen hohlen, hochbeinigen Stuhl angedeuteten Amtsstube.

Mit den Scherenschnitten Georg Hempels würden diese "Merker" wohl zufrieden sein müssen. Denn er bekennt sich, wie die hier wiedergegebenen sieben Schnitte zeigen, zu der Vorherrschaft der Umrisslinie, und er verschmäht nicht nur jede Mithilfe eines anderen Instruments außer der Schere, sondern auch jede andere "malerische" Wirkung als die des Gegensatzes von Schwarz und Weiß. Das gibt seinen Blättern das Charaktervolle, Ehrliche und Ursprüngliche, das gut Handwerkliche, das auch der Holzschnitt sich so glücklich bewahrt, eben weil wir hier der "Hand" des "Werkenden" so leicht folgen können und seine Nachbildung in Versuchung kommt, das Ursprüngliche und Erstmalige durch fremde Zutaten zu verfälschen.

 

Erste Frühlingsbotschaft
Erste Frühlingsbotschaft

... so ist es unserm Scherenkünstler auch in den beiden Naturausschnitten gelungen, nicht bloß Bäume und Pferde, Vogel und Reiter aus dem Papier zu holen, ...

Heimritt
Heimritt
... nein, uns auch etwas von der Seligkeit der Ersten Frühlingsbot-schaft und dem Frieden des Heimritts nach getaner Arbeit empfinden zu lassen.


Hempel (geb. 1894 in Altona) ist für unsere gegenwärtige Zeitrechnung - die vier Kriegsjahre scheiden ja für die Entwicklung der meisten Künstler aus - ein noch junger Mann. Aber er darf stolz darauf sein, dass er sich aus ärmlichen Verhältnissen durch eigene Kraft nach mancherlei mechanischen Brotarbeiten zur freien Künstlerschaft emporgearbeitet hat Zum Scherenschnitt hat ihn der Krieg gewiesen, den er von Anfang bis zum Ende im Feldheer mitgemacht hat - wir wissen ja, wie viele kunstfrohe und kunstfertige Hände in den Schützen-gräben und Unterständen auf den Scherenschnitt gelenkt worden sind.

 

Fuchs unter Bäumen
Fuchs unter Bäumen

... das am Boden hinschnürende Füchslein, das mit eingekniffener Rute nach Nahrung sucht, während das Vöglein, wohlgeborgen auf dem Zweig, seiner lacht.

Hempel fing da an wo auch der Scherenschnitt angefangen hat, bei der Profillinie des Kopfes. Kameraden lieferten die nicht immer willigen, aber schließlich immer dankbaren Modelle. Erst als er es in dieser Porträtkunst zu einer ihn selbst befriedigenden Fertigkeit gebracht hatte, ging er zu Pflanzen, Tieren und der weiteren Umwelt über, um sichso allmählich zu "Bildern" durchzutasten. Er war voll und ganz auf sich selbst angewiesen ohne Lehrmeister und Berater, ohne die Grundlage einer rechten zeichnerischen Vorbildung. Eigen war der Weg, den er einschlug Man hätte denken sollen Naturnachahmung sei das Seil gewesen, an dem er sich weiterarbeitete. Aber nein! Davor scheute er sich, als fürchte er die Bloßstellung vor der Wirklichkeit. So holte er zunächst alles aus der Phantasie - wie wollte die ihn Lügen strafen., wenn er entgleist war? Nicht dass das Auge zum Sehen und Beobachten unlustig gewesen wäre! Aber er verstand noch nicht, das Gesehene durchzuarbeiten, es vom Zufälligen und Belanglosen zu entschälen und es neu nach künstlerischen Gesichtspunkten zu formen. Dieses Zögern und zaudern vor der Wirklichkeit, dieser fleißige Umgang mit seiner Phantasie und seinem Innenleben verschaffte dem Künstler den Vorteil, sozusagen mit Persönlichkeit, mit eigener Anschauung und eigenem innerlichem Erlebnis gerüstet zu sein, als er doch zum Waffengang mit sicht- und greifbaren Dingen antrat. Das eine aber bewahrte er sich von jener Selbstisolierung her bis heute: knechten ließ er sich von dem rein Gegen-ständlichen nicht, stets suchte er durch das Augenblickliche Zufällige und Besondere durchzudringen zum Bleibenden, Bezeichnenden und Allgemeinen. Oder wie die heutige Ästhetik das ausdrücken würde: mit dem Impressionisten in ihm vertrug sich der Expressionist, der seine eigenen inneren Gesichte den Erscheinungen und Eindrücken der Außenwelt entgegensetzt. F. D.
 
Der Rattenfänger

 

 

 

 

 

... und der Rattenfänger mit dem flatternden Mantel, so ganz versunken in seine Schalmeitöne, dass ihm die Tierlein, die er lockt, fast auf der Nase herumspielen.

Hempels Wohnung und Atelier Im Winkel 27

Georg Hempel, Aufnahmedatum unbekannt
Georg Hempel, Aufnahmedatum unbekannt

Hempel ist heil aus dem Ersten Weltkrieg heimgekehrt. Vier Jahre als Soldat liegen hinter ihm. Er ist gut gekleidet und macht einen glücklichen Eindruck.

 

Ab 1923 wohnt er Im Winkel 27 in Altona, einer Siedlung für Kriegs-heimkehrer. Hier bleibt er bis zum Lebensende.

Ganz in der Nähe wohnen seine Brüder Ferdinand, Hugo und Rudolf.

 

So sah es damals in der Straße Im Winkel (heute Rosenwinkel) aus. Eine Idylle! Hier hat Hempel 46 Jahre lang in der Steenkampsiedlung gelebt.

Den Lebensunterhalt verdiente er hauptsächlich mit Scherenschnitten, Buchillustrationen und kunstgewerblichen Arbeiten. Bei der allgemein schlechten wirtschaftlichen Lage dürfte das für eine junge Familie außerordentlich schwierig gewesen sein. Trotzdem Hat Hempel sich für ein Leben als freischaffender Künstler entschieden.

Junges Glück

Georg Hempel und Frau Emmy in ihrer ersten gemeinsamen Wohnung Im Winkel. Geheiratet hatten sie 1921 und waren sehr glücklich. Wenige Jahre später ist Emmy psychisch erkrankt und blieb unheilbar. Hempel gelang es seine Frau vor der NS-Euthanasie zu bewahren. Bis zu ihrem Tode 1958 hat Georg sie geduldig mehr als dreißig Jahre lang liebevoll gepflegt.





Hamburger Jugendlieder

1922

 

Verlagstext:  

 

Umschlagbild und Buchschmuck fertigte uns 

Georg Hempel

 

Verlag der Buch-Ein-und Verkaufsgenossenschaft Hammerbrook

Hermann Volkhausen (Hrsg) Hamburg

 

Textsammlung

Bodderlicker, sett di!

1924

 

Verlagstext:  

Uns Modersprak

Plattdütsche Böker för Kinner

Kinnerriemels von Hermann Claudius. 
De Biller hebbt Georg Hempel un Elsbeth Mittelhaus mit de Scher sneden. 

Verlegt bi dat Nordwestdütsche Dürerhus, Bremen


Loki Schmidt erwähnt in ihem Buch "Kindheit und Jugend unter Hitler" Elsbeth Mittelhaus als ihre Lieblingslehrerin.

 

Hamburger Jugendlieder

1925

 

Verlagstext:  

 

Umschlagbild und Buchschmuck fertigte uns Georg Hempel


Verlag der Buch-Ein-und Verkaufsgenossenschaft Hammerbrook

Hermann Volkhausen (Hrsg) Hamburg

Variationen

Scherenschnitt "Im Morgengrauen" und anschließender "Heimritt"

Hempel hat manche Scherenschnitte offensichtlich leicht variiert.

Nun ja, ... da liegen einige Stunden dazwischen. Da kann ein zweiter Busch wachsen.

Internationaler Jugendtag Amsterdam

Pfingsten 1926

Postkarte nach einem Scherenschnitt von

Georg Hempel

 

 

Archiv der sozialen Demokratie

der Friedrich-Ebert-Stiftung

Die Abendweise

1926

 

Lieder zur Laute und Gitarre

 

von Walter Gättke, 

1896; † 1967 (Suizid)

 

Titelillustration und  

Scherenschnitte von Georg Hempel

 

Verlag:

Buch-Ein- und Verkaufsgenossenschaft Hammerbrook, Hamburg 


Von fröhlichen Fahrten

1927

 

Lieder zur Laute

von Walter Gättke, 

1896; † 1967 (Suizid)

 

Titelillustration und  

Scherenschnitte von Georg Hempel

Verlag:

Buch-Ein- und Verkaufsgenossenschaft Hammerbrook, Hamburg 

 

Allerhand Lüd!

1929

scherenschnitte georg hempel, Allerhand Lüd!

 

Scherenschnitte von Georg Hempel 

Mappe mit 8 Tafeln.

 

Verlag:

Buch-Ein- und Verkaufsgenossenschaft Hammerbrook,

Hamburg 25, Borgfelder Straße 28

 

Ladenpreis dieser Mappe ist Mark 1,-

Jugendliederbuch

1929

Zusammengestellt von Agust Albrecht

Auflage 451 bis 500 Tausend

Arbeiterjugend-Verlag Berlin

 

Titelbild Andreas Niessen

Scherenschnitte Georg Hempel

Speeldeel för Jungs un Deerns

1930

Speeldeel für Jungs un Deerns

 

Verlagstext:

 

Dree Speelstücken von Hermann Claudius (Urenkel von Matthias Claudius)

 
De Biller hett Georg Hempel mit de Scher sneden.
Quickbornverlag

Der Busch

1930

Der Busch

 

Für die Büchergilde Gutenberg gestaltet Hempel den Erzählband "Der Busch" von B.Traven.
Das war eine bedeutsame Arbeit. Traven war als Autor für den Erfolg der Büchergilde außerordentlich wichtig.

Hempel muss der Büchergilde sehr nahegestanden haben, wenn ihm diese Aufgabe übertragen wurde. Vermutlich kam er aus der Arbeiterbewegung und dem gewerkschaftlichen Umfeld.

 

2011

 

Buchtitel nach einem Scherenschnitt von

Georg Hempel 

siehe Postkarte von 1926

 

 

Luise Nordhold 

Biografie einer Sozialdemokratin

1917-2011

 

 

 

 

 

Das vorwärts Liederbuch

2012

ISBN 978-3-86602-907-1

Verlagstext:

Mit keiner anderen Partei sind Musik und Lieder der Arbeiterbewegung so verbunden wie mit der SPD.
Delegierte singen am Ende jedes Parteitages gemeinsam „Wann wir schreiten Seit´ an Seit´ und die alten
Lieder singen“. 

Der Scherenschnitt ist dem Liederbuch     Die Falken singen (1930) entnommen.

 

Exlibris

Ende der 1930er Jahre

Der Scherenschneider

Dieser Scherenschnitt von Georg Hempel ist für mich ein Meisterwerk!

Es ist das erste signierte Original, das ich bei meinen Recherchen gefunden habe, zusammen mit dem signierten "Weiblichen Akt". 

Stilistisch sind beide weit entfernt von den gedruckten Arbeiten.

Befreit von den Zwängen der Auftragsarbeit hat Hempel offentsichtlich seine künstlerische Form gefunden, ohne die üblichen süßlich romantischen Anklänge des Sujets Scherenschnitt.

Die Brücke
Die Brücke, ohne Datierung
Georg Tempel Akt
Weiblicher Akt, ohne Datierung

Zwei ausdrucksstarke Bilder.

Zeitlich lassen sich beide Arbeiten nicht eindeutig zuordnen. Anhand der sehr unterschiedlichen Signaturen kann aber ein großer zeitlichen Abstand angenommen werden.

 

Beide Werke wurden mir von dem Sammler J. Plantener für die Veröffentlichung zur Verfügung gestellt. Ihm gilt mein besonderer Dank.

 








Selbstporträt nach seinem letzten Foto


Museum für Kunst und Gewerbe

Hamburg

Der Kunsthandwerker und Kunsthändler

Hempel im Kreise von Kollegen

Georg Hempel verstand sich zunehmend auch als Kunsthandwerker. Neben seinen Scherenschnitten und Buchillustrationen fertigte er die unterschiedlichsten Dinge aus Metall. Dazu gehörten Knöpfe, Schalen, Dosen, Ringe, Spangen und Broschen.

Als Berufsbezeichnung wählte er ab 1937 Kunsthandwerker, ab 1939 nennt er sich Kunsthändler.

Das Foto zeigt ihn gemeinsam mit seiner Frau Emmy und einem unbekannten Dritten in der Werkstatt unterm Dach im Winkel 27.

Nach dem Zweiten Weltkrieg

Hempel hat auch den Zweiten Weltkrieg unbeschadet überstanden und schnell fußgefasst. Bei Kriegsende war er 51 Jahre alt und fand sofort eine Anstellung beim Hamburger Arbeitsamt. Statt freier Künstler, war er nun Behörden-angestellter. Trotzdem blieb er nebenberuflich weithin künstlerisch tätig, aber die Aufträge blieben aus. Buchillustrationen von ihm sind nach 1945 nicht mehr bekannt. Der Markt für Arbeiterliteratur war tot und die Wandervogelbewegung war stehen geblieben.

Allerdings hatte Hempel seine Formensprache auch radikal gewandelt. Die Schnitte wurden immer abstrakter und entsprachen damit nicht dem Zeit-geschmack. Sie waren nur schwer zu verkaufen. Das Geld blieb also knapp.

Auch als Renter musste Hempel, trotz zunehmender Erkrankung, weiterarbeiten.

 

 

 

 

 

 

 

 

In den letzten Jahren zeigte Hempel neuen Gestaltungswillen und fing auch an zu malen. Leuchtende Farben kamen in sein Leben.

 

 

 

 

Museum für Kunst und Gewerbe, Hamburg

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 



Dörfliche Idylle 

 


Sammlung Kirsten Eta,

Hamburg

Nachruf

Zeit seines Lebens blieb Georg Hempel ein armer Hund.

Der Sohn eines Schlachters, selbst ein einfacher Arbeiter ohne Ausbildung, musste zum Broterwerb allerlei Tätigkeiten übernehmen, die nicht seinen künstlerischen Neigungen entsprachen. Trotzdem blieb er ohne Bitterkeit seinen Überzeugungen treu.

 

 

In den letzten Lebensjahren musste Hempel immerwieder ins Krankenhaus. Zurück in seiner bescheidenen Wohnung, wurde er von seiner Nichte betreut und versorgt.

Heinz Blievernicht war ein alter Freund aus den jungen Jahren der Deutschen Arbeiterjugend. Er sorgte dafür, dass Hempels künstlerischer Nachlass seit 1992 im Hamburger Museum für Kunst und Gewerbe bewahrt wird.